Nachlese: Wir feierten 70. Geburtstag

Festkonzert am 5.11.2016 in der Laeiszhalle Hamburg

Carl Orff: Carmina Burana
Henrik Albrecht: Leben: Eine Schubertiade (Uraufführung)

Der verheißungsvolle Titel spielt nicht nur auf die lange und erfolgreiche Geschichte des renommierten Konzertchores an, er ist auch eine Hommage an die Glücksgöttin Fortuna, die wir, zusammen mit dem Hamburger Symphonikern, in Carl Orffs berühmter „Carmina Burana“ besungen haben. Außerdem gab es die Uraufführung des eigens zum Jubiläum komponierten Werkes „Leben: Eine Schubertiade“. Für das Auftragswerk wurde vom Komponisten Henrik Albrecht die völlig neue Musikform der Choroper entwickelt, die das Leben und Wirken des Chor-Namensgebers Franz Schubert musikalisch beleuchtet.

Hier gibt es das Programmheft zum Download (3,6 MB)

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Bild: Franz-Schubert-Chor mit der Sopranistin Karola Pavone, dem Tenor Michael Connaire, dem Bariton Maximilian Krummen und Symphonikern Hamburg unter der Leitung von Christiane Hrasky

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Interview mit Henrik Albrecht

Zu seinem 70. Geburtstag hat sich der Franz-Schubert-Chor Hamburg selbst mit einer Auftragskomposition beschenkt: „Leben: Eine Schubertiade“ (nähere Informationen zum Konzert und die Möglichkeit der Kartenbestellung finden Sie hier). In diesem Interview spricht der Komponist Henrik Albrecht über die neue Gattung der Choroper, seine persönliche Sicht auf den Menschen und Künstler Franz Schubert und über den Reiz von Gegensätzen.

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Foto: © SWR/Monika Maier

Henrik Albrecht, der in Köln bei Bojidar Dimov und York Höller Komposition studierte, legte schon früh den Schwerpunkt auf dramatische Musikformen. So vertonte er Hörspiele und schrieb Musik für Film und Theater, aber auch Opern. Unter den jüngeren Werken sind ein Melodram zu Jules Vernes’ „20.000 Meilen unter dem Meer“ für das SWR-Vokalensemble und ein Opernarrangement von Henry Purcells „Fairy Queen“, das kürzlich bei den Salzburger Festspielen debütierte. Mehr »

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Nachlese: gaudete!

a-cappella-musik über die freude

von Monteverdi, Rheinberger, Schütz, Esenvalds, Brahms, Kankainen und Mäntyjärvi

„Freut euch und singt!“ Das ließ sich der Franz-Schubert-Chor Hamburg nicht zweimal sagen. Zum Auftakt seines Jubiläumsjahres lud er bestens gestimmt zu einem A-cappella-Programm ein, das die Freude in vielen Facetten feierte: als Naturbegeisterung, himmlisches Jauchzen und pure Lust am Leben. Ein Konzert, das gute Laune machte!

1. Mai 2016 um 18 Uhr, Paul-Gerhardt-Kirche Altona und 12. Mai 2016 um 20 Uhr Ev. Freikirche Torstraße

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Nachlese: Lange Nacht der Museen

Am 9. April 2016 trat der Franz-Schubert-Chor zweimal in der Langen Nacht der Museen im Museum für Hamburgische Geschichte auf.
„Come Ye Sons of Art“ – Franz-Schubert-Chor unter der Leitung von Christiane Hrasky
Bildrechte: Stefan G. Wilde

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Nachlese: aufbrechen

Konzert 14. November 2015 in der Laeiszhalle Hamburg

Jan Dismas Zelenka: Miserere in c-Moll
Ralph Vaughan Williams: Dona Nobis Pacem
Tarik O’Regan: Triptych

Dass dieses Konzertprogramm, das um die Themen Krieg, Frieden und Versöhnung kreiste, eine solche Aktualität erlangen würde, war zum Zeitpunkt der Planung nicht abzusehen. Erschüttert von den Terroranschlägen in Paris am Vorabend und unter dem Eindruck der Bilder von flüchtenden Menschen aus den letzten Monaten, erlebten Publikum und Mitwirkende in der Laeiszhalle einen bewegenden Abend. Er schloss mit einer Zugabe aus Vaughan Williams’ Dona Nobis Pacem. Chor und Sopranistin Karola Pavone sangen a cappella ein Stück aus dem 3. Satz, der das Gedicht „Reconciliation“ (Versöhnung) von Walt Whitman vertont: „Schön, dass der Krieg und all sein Gemetzel am Ende doch gar nichts ausrichten können …“ Vielleicht galt der Beifall in diesem Moment nicht nur der Leistung von Chor, Orchester, Solisten und Dirigentin, sondern auch der Hoffnung, die in der Musik ausgedrückt wurde.

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Bild: Franz-Schubert-Chor mit der Sopranistin Karola Pavone, dem Bariton Lars Grünwoldt und der Neuen Philharmonie Hamburg unter der Leitung von Christiane Hrasky
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