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Sagenhaft
Felix Mendelssohn Bartholdy hat seine große Chorkantate „Die Erste Walpurgisnacht“ nach einer Ballade von Goethe komponiert. In einer bildhaften, klaren Musiksprache erzählt diese vom Tanz der Hexen und Teufel auf dem Brocken. Hinter der Maskerade stecken heidnische Wächter, die die Bräuche ihres Volkes listig gegen die christlichen Bekehrer verteidigen. Ein furioses Chorwerk und ein Appell für die Religionsfreiheit. Triumphal beginnt die spätromantische Komposition „The Black Knight“ von Edward Elgar, die auf einer mittelalterlichen Sage beruht. Das Pfingstturnier ist im vollem Gange, als ein schwarzer Ritter auftaucht und den Prinzen um seinen Sieg bringt. Beim späteren Bankett zeigt sich, wer der mysteriöse Bezwinger wirklich ist: der das Leben verhöhnende, unberechenbare Tod. In seinem Werk „Lulling the sun“ erklärt der georgische Komponist Giya Kancheli (*1935) der Sonne musikalisch seine Liebe und verneigt sich vor dem Himmelskörper, ohne den kein Leben möglich ist. Der Chor sang das Wort „Sonne“ in 27 Sprachen. Begleitet von Vibraphon und Percussionsinstrumenten verwandelte er das kosmische Strahlen in Klang.
Sonnabend, 5. November 2011, 20.00 Uhr Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal
Mitwirkende: Franz-Schubert-Chor Hamburg Kammersymphonie Berlin Mezzosopran: Nicole Dellabona Tenor: Jürgen Sacher Bariton: Konstantin Heintel Percussion: Sönke Schreiber, Siegfried Schreiber Arrangement: Axel Schaffran
Leitung: Christiane Hrasky
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